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Die Tanzrichtung Blues / Kuschelrock ist ein gefühlvoller, ruhiger Paartanz, der besonders zu langsamer, romantischer Rock- und Balladenmusik getanzt wird. Der Fokus liegt weniger auf komplexen Figuren, sondern vielmehr auf Nähe, Harmonie und dem gemeinsamen Gefühl für die Musik.
Typisch für diesen Tanzstil sind weiche, fließende Bewegungen und ein ruhiger Rhythmus. Die Tanzpartner bewegen sich meist eng zusammen und folgen gemeinsam dem langsamen Takt der Musik. Drehungen und Figuren sind möglich, werden aber meist sanft und unaufdringlich eingebaut.
Charakteristisch für Blues / Kuschelrock sind:
langsames, entspanntes Grundtempo
enge Tanzhaltung und viel Nähe zwischen den Partnern
fließende Bewegungen ohne harte Akzente
emotionale Interpretation der Musik
einfache Schritte mit viel Raum für Gefühl und Improvisation
Dieser Tanzstil wird häufig zu romantischen Rockballaden oder ruhigen Blues-Songs getanzt und eignet sich besonders für Momente, in denen die Musik eine intime, entspannte und emotionale Atmosphäre schafft. Im Mittelpunkt steht dabei immer das gemeinsame Erleben der Musik und der harmonische Tanz zu zweit.
Der Boarische ist ein traditioneller Paartanz aus dem alpenländischen Raum und gehört zu den beliebtesten Volkstänzen in Bayern und Österreich. Er wird meist zu volkstümlicher Musik im 3/4-Takt getanzt und zeichnet sich durch seine lebendige, fröhliche und gleichzeitig gemütliche Art aus.
Typisch für den Boarischen ist die Kombination aus Drehbewegungen, einfachen Schrittfolgen und rhythmischen Figuren. Das Paar bewegt sich dabei meist im Kreis über die Tanzfläche. Je nach Region und Musik können auch Klatschen, Stampfen oder kleine Figurenwechsel eingebaut werden, was dem Tanz eine spielerische und abwechslungsreiche Note verleiht.
Charakteristisch für den Boarischen sind:
rhythmische Schritte im 3/4-Takt
Drehungen und Kreisbewegungen im Paar
wechselnde Figuren und lockere Führung
fröhliche, gesellige Atmosphäre
traditioneller Ursprung aus der alpenländischen Volkskultur
Der Boarische wird häufig auf Volksfesten, Tanzveranstaltungen, Hochzeiten oder Almtänzen getanzt. Durch seine einfachen Grundschritte ist er leicht zu erlernen und lädt dazu ein, gemeinsam zur Musik Spaß an Bewegung und Tradition zu haben.
Die Tanzrichtung Boogie – oft auch Boogie-Woogie genannt – ist ein schwungvoller und energiegeladener Paartanz, der aus dem Rock ’n’ Roll und Swing entstanden ist. Getanzt wird er zu schneller, rhythmischer Musik mit einem klaren Shuffle- oder Swing-Rhythmus, der sofort zum Mitwippen und Tanzen einlädt.
Typisch für den Boogie sind schnelle Fußarbeit, lockere Bewegungen und viele Drehfiguren. Das Tanzpaar bewegt sich dynamisch über die Tanzfläche und folgt dabei dem treibenden Rhythmus der Musik. Trotz der Geschwindigkeit wirkt der Tanz meist leicht und verspielt.
Charakteristisch für den Boogie sind:
schnelle, rhythmische Grundschritte
viele Drehungen und Figurenwechsel
lockere, federnde Bewegungen
spielerische Interaktion zwischen den Tanzpartnern
viel Energie und gute Laune
Der Boogie wird meist zu Rock ’n’ Roll-, Boogie-Woogie- oder Swingmusik getanzt und sorgt durch sein Tempo und seine Dynamik für eine mitreißende Stimmung auf der Tanzfläche. Der Tanz verbindet sportliche Bewegung mit Spaß und musikalischem Gefühl und begeistert sowohl Tänzer als auch Zuschauer.
Die Tanzrichtung Cha Cha Cha ist ein lebendiger und rhythmischer Paartanz aus Lateinamerika, der durch seine verspielte Dynamik und präzisen Schritte begeistert. Der Tanz entstand in Kuba und entwickelte sich aus dem Mambo. Seinen Namen verdankt er dem charakteristischen „Cha-Cha-Cha“-Rhythmus, der durch drei schnelle Schritte entsteht.
Typisch für den Cha Cha Cha sind klare, rhythmische Schrittfolgen, schnelle Richtungswechsel und ausdrucksstarke Hüftbewegungen. Die Tanzpartner bewegen sich meist leicht voneinander entfernt, wodurch viele Figuren, Drehungen und spielerische Elemente möglich sind.
Charakteristisch für den Cha Cha Cha sind:
markanter „Cha-Cha-Cha“-Rhythmus
schnelle, präzise Schritte
ausdrucksstarke Hüftbewegungen
viele Drehungen und Figurenkombinationen
lebendige, flirtende Ausstrahlung zwischen den Tanzpartnern
Der Cha Cha Cha wird zu lateinamerikanischer Musik mit klarem Rhythmus getanzt und verbindet Technik, Rhythmusgefühl und Ausdruck. Durch seine fröhliche und energiegeladene Art gehört er zu den beliebtesten Tänzen im Gesellschaftstanz und sorgt stets für gute Stimmung auf der Tanzfläche.
Die Tanzrichtung Charleston ist ein lebhafter und fröhlicher Tanz, der in den 1920er-Jahren in den USA entstand und eng mit der Jazz- und Swingmusik dieser Zeit verbunden ist. Der Tanz wurde besonders während der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ populär und steht bis heute für Lebensfreude, Energie und den typischen Stil dieser Epoche.
Typisch für den Charleston sind schnelle, schwungvolle Beinbewegungen, bei denen die Füße nach vorne und hinten geschwungen werden. Die Bewegungen wirken locker, verspielt und oft ein wenig frech. Der Tanz kann sowohl solo als auch als Paartanz getanzt werden.
Charakteristisch für den Charleston sind:
rhythmische Kick- und Schwingbewegungen der Beine
schnelle, federnde Schritte
lebendige und spielerische Bewegungen
viel Ausdruck und Spaß an der Bewegung
typischer Stil der 1920er-Jahre
Der Charleston wird meist zu schneller Jazz- oder Swingmusik getanzt und bringt durch sein Tempo und seine Energie sofort Schwung auf die Tanzfläche. Durch seine fröhliche und mitreißende Art zählt er zu den bekanntesten Tänzen der Jazz-Ära.
Die Tanzrichtung Dance ist ein moderner und vielseitiger Tanzstil, der sich an aktueller Musik und modernen Bewegungsformen orientiert. Er verbindet Elemente aus verschiedenen Tanzrichtungen und legt den Fokus auf Rhythmus, Ausdruck und Spaß an der Bewegung.
Typisch für Dance sind dynamische Schrittfolgen, abwechslungsreiche Bewegungen und einfache Choreografien, die sich gut zur Musik moderner Pop-, Dance- oder Chart-Hits tanzen lassen. Die Bewegungen können sowohl weich und fließend als auch kraftvoll und energiegeladen sein.
Charakteristisch für Dance sind:
moderne Bewegungen und abwechslungsreiche Schritte
Rhythmusgefühl und musikalischer Ausdruck
Elemente aus verschiedenen Tanzstilen
einfache Choreografien oder freie Bewegungen
viel Energie und Spaß an der Musik
Dance kann alleine, in der Gruppe oder auch im Paar getanzt werden. Der Stil ist sehr offen und bietet viel Raum für Kreativität und persönliche Interpretation der Musik. Dadurch eignet er sich besonders gut für Menschen, die sich gerne frei zur Musik bewegen und aktuelle Songs auf der Tanzfläche genießen möchten.
Die Tanzrichtung Discofox ist ein äußerst beliebter Gesellschaftstanz, der in den 1970er-Jahren entstand und besonders zu Disko- und Popmusik getanzt wird. Er ist bekannt für seine flexible Schrittgestaltung, einfache Erlernbarkeit und die Möglichkeit, auf engem Raum dennoch abwechslungsreiche Figuren zu tanzen.
Typisch für Discofox sind locker-federnde Grundschritte und eine fließende Führung, die schnelle Drehungen, Wickelfiguren und elegante Figurenwechsel ermöglichen. Der Tanz kann schnell oder langsam getanzt werden, je nach Musiktempo.
Charakteristisch für Discofox sind:
leichte, fließende Grundschritte
viele Drehungen, Wickelfiguren und Figurenkombinationen
flexibel anpassbar an verschiedene Tempi
spielerische und kommunikative Interaktion zwischen den Tanzpartnern
perfekt für Party-, Pop- oder Disco-Musik
Discofox ist besonders beliebt auf Partys, Hochzeiten und Tanzveranstaltungen, weil er einfach zu lernen ist, vielseitig einsetzbar und sehr tanzbar – er verbindet Spaß, Dynamik und Rhythmusgefühl in einem.
Die Tanzrichtung Foxtrott ist ein klassischer Gesellschaftstanz, der Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA entstand. Er gehört zu den Standardtänzen und zeichnet sich durch fließende, elegante Bewegungen aus, die besonders zu langsamer bis mittlerer Big-Band- oder Swingmusik passen.
Typisch für den Foxtrott sind gleitende Schritte, harmonische Figurenfolgen und gleichmäßiges Tempo, wodurch der Tanz sehr geschmeidig wirkt. Der Tanz kann sowohl ruhig und elegant als auch lebhaft und schwungvoll interpretiert werden.
Charakteristisch für den Foxtrott sind:
fließende, gleitende Grundschritte
abwechslungsreiche Figurenkombinationen
elegante Haltung und Führung im Paar
flexibel an verschiedene Musikgeschwindigkeiten anpassbar
klassische, stilvolle Ausstrahlung
Der Foxtrott wird oft auf Bällen, Gesellschaftstanzveranstaltungen und Hochzeiten getanzt und ist ideal für Paare, die Wert auf Stil, Rhythmusgefühl und harmonisches Tanzen legen.
Die Tanzrichtung Jive ist ein lebhafter, energiegeladener Paartanz aus der Familie der Lateinamerikanischen Tänze. Er entstand in den 1930er-1940er Jahren in den USA aus dem Swing und Rock ’n’ Roll und wurde später standardisiert für den Turniertanz.
Typisch für den Jive sind schnelle Schritte, federnde Bewegungen und kräftige Beinaktionen, die dem Tanz seinen typischen Schwung verleihen. Der Tanz lebt von Tempo, Energie und Spaß – er ist fröhlich, dynamisch und sehr mitreißend.
Charakteristisch für den Jive sind:
schnelle, federnde Grundschritte (oft Triple Steps)
viel Dynamik und Energie im ganzen Körper
spielerische Figuren, Drehungen und Choreografien
spritzige, rhythmische Bewegungen mit hohem Ausdruck
fröhliche, lockere Ausstrahlung
Der Jive wird zu schneller Swing-, Rock ’n’ Roll- oder Popmusik getanzt und eignet sich perfekt für Tänzer, die Spaß an Geschwindigkeit, Rhythmusgefühl und ausgelassener Bewegung haben. Er bringt Schwung auf jede Tanzfläche und ist besonders beliebt bei Turnieren und Tanzpartys.
Die Tanzrichtung Langsamer Walzer ist ein klassischer Gesellschaftstanz und gehört zu den Standardtänzen. Er zeichnet sich durch elegante, fließende Bewegungen und einen gleichmäßigen 3/4-Takt aus. Der Tanz vermittelt Harmonie, Stil und Ausdruck und wird oft auf Bällen, Hochzeiten oder festlichen Veranstaltungen getanzt.
Typisch für den Langsamen Walzer sind gleitende, fließende Schritte, die in einer kontinuierlichen Drehbewegung über die Tanzfläche führen. Der Tanz wirkt leicht, harmonisch und elegant, wobei das Zusammenspiel zwischen den Tanzpartnern besonders wichtig ist.
Charakteristisch für den Langsamen Walzer sind:
fließende, gleitende Grundschritte
gleichmäßiger 3/4-Takt mit betonter ersten Zählzeit
sanfte Drehungen und Figurenkombinationen
harmonische, elegante Tanzhaltung im Paar
klassische, stilvolle Ausstrahlung
Der Langsame Walzer eignet sich für romantische und festliche Musik und steht für Anmut, Rhythmusgefühl und Harmonie im Tanzpaar.
Die Tanzrichtung Line Dance ist ein choreografischer Gruppentanz, bei dem alle Tänzer in Reihen oder Linien nebeneinander tanzen, ohne Partnerwechsel. Er stammt ursprünglich aus den USA und ist besonders in Country-, Western- und Popmusik verbreitet, wird aber heute zu vielen Musikstilen getanzt.
Typisch für Line Dance sind wiederholbare Schrittfolgen, die auf den Rhythmus der Musik abgestimmt sind. Die Bewegungen sind oft einfach zu erlernen, sodass Gruppen unterschiedlicher Erfahrungsstufen gemeinsam tanzen können.
Charakteristisch für Line Dance sind:
taktgenaue, wiederholbare Schrittfolgen
Tanz in Linien oder Reihen ohne Partner
leicht erlernbare Choreografien
kreative Kombinationen aus Schritten, Drehungen und Klatschbewegungen
geeignet für alle Altersgruppen
Line Dance fördert Koordination, Rhythmusgefühl und Gruppendynamik und ist ideal für Freizeit, Partys, Workshops oder Country-Events. Er verbindet Bewegung, Spaß und Gemeinschaft in einer lockeren und zugänglichen Form.
Die Tanzrichtung Mambo ist ein lebhafter, rhythmischer Paartanz aus Kuba, der in den 1940er Jahren populär wurde. Er gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen und zeichnet sich durch seinen markanten, synkopierten Rhythmus aus, der den Tanz besonders dynamisch und mitreißend macht.
Typisch für den Mambo sind präzise Fußarbeit, schnelle Richtungswechsel und fließende Figurenfolgen. Die Bewegungen sind elegant, rhythmisch und energisch, wobei die Betonung oft auf der zweiten und vierten Zählzeit der Musik liegt.
Charakteristisch für den Mambo sind:
synkopierter, rhythmischer 4/4-Takt
präzise, schnelle Fußarbeit und Schrittfolgen
fließende Figuren und Drehungen im Paar
ausdrucksstarke Hüftbewegungen
lebendige, mitreißende Tanzatmosphäre
Der Mambo wird zu lateinamerikanischer Musik oder Salsa-artiger Musik getanzt und verbindet Technik, Rhythmusgefühl und Ausdruck. Er ist ideal für Tänzer, die Spaß an schnellen Figuren, Dynamik und musikalischer Interpretation haben.
Die Tanzrichtung Marsch ist ein klassischer Paartanz, der vor allem in der Gesellschaftstanztradition verbreitet ist. Er wird zu gleichmäßigem 2/4- oder 4/4-Takt getanzt und zeichnet sich durch geradlinige, gleichmäßige Schritte aus. Marsch wird oft bei formellen Anlässen, Festen oder Bällen eingesetzt, um Ordnung, Stil und Rhythmusgefühl zu fördern.
Typisch für den Marsch sind:
gleichmäßige, gerade Grundschritte
ruhiges, stabiles Tempo
einfache Figuren und klare Führung im Paar
geradlinige Bewegungen über die Tanzfläche
klassische, formelle Ausstrahlung
Der Marsch dient besonders dazu, Rhythmusgefühl und Grundtechnik zu schulen, und ist ideal für Tänzer, die eine elegante, strukturierte Tanzform bevorzugen.
Die Tanzrichtung Paso Doble ist ein dramatischer, kraftvoller Paartanz aus der Familie der Lateinamerikanischen Tänze, der von spanischer Stierkampfkultur inspiriert ist. Die Musik ist kräftig, marschartig und spannungsgeladen, was dem Tanz seine charakteristische kraftvolle Ausdrucksstärke verleiht.
Typisch für den Paso Doble sind starke, gerade Bewegungen, schnelle Richtungswechsel und markante Akzente, die oft die Rollen von „Torero“ (Führender) und „Capitana/Partnerin“ darstellen. Der Tanz wirkt sehr theatralisch und selbstbewusst.
Charakteristisch für den Paso Doble sind:
kraftvolle, gerade Schritte und starke Akzente
dramatische, expressiv gespielte Figuren
Rollenverteilung: Führender als Torero, Partnerin als Cape oder Muse
präzise Fußarbeit und dynamische Bewegungen
intensive, theatralische Ausstrahlung
Der Paso Doble wird zu spanisch inspirierten Marsch- oder Paso-Musikstücken getanzt und verbindet Rhythmus, Ausdruck und Showelemente. Er ist ideal für Tänzer, die Dynamik, Kraft und dramatische Präsenz auf der Tanzfläche zeigen möchten.
Die Tanzrichtung Polka ist ein fröhlicher, schneller Paartanz mit Ursprung in Mitteleuropa (vor allem Böhmen), der zu 2/4-Takt-Musik getanzt wird. Sie gehört zu den traditionellen Volkstänzen und verbreitete sich im 19. Jahrhundert schnell in ganz Europa.
Typisch für die Polka sind leichte, federnde Schritte, schnelle Drehungen und beschwingte Bewegungen, die dem Tanz seinen charakteristischen lebhaften Charakter verleihen. Sie wird meist in enger Tanzhaltung getanzt, wobei Partner harmonisch zusammenarbeiten, um die rhythmischen Figuren sauber auszuführen.
Charakteristisch für die Polka sind:
schnelle, federnde Grundschritte
dynamische Drehungen und Figuren
leichte, fröhliche Bewegungen
geradlinige oder kreisförmige Muster auf der Tanzfläche
traditionelle, ausgelassene Ausstrahlung
Die Polka wird oft zu traditioneller Blasmusik oder Volksmusik getanzt und vermittelt Fröhlichkeit, Energie und Bewegungslust. Sie ist besonders beliebt auf Volksfesten, Hochzeiten und Tanzveranstaltungen und sorgt stets für eine beschwingte Stimmung auf der Tanzfläche.
Die Tanzrichtung Quickstep ist ein schneller, eleganter Standardtanz, der aus dem Foxtrott entstanden ist und vor allem in den 1920er- bis 1930er-Jahren in England populär wurde. Er zeichnet sich durch spritzige, federnde Bewegungen, fließende Drehungen und ein lebhaftes Tempo aus.
Typisch für den Quickstep sind leichte, schnelle Schritte, dynamische Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen sowie rasche Figurenkombinationen, die den Tanz sehr beschwingt wirken lassen. Trotz des hohen Tempos bleibt die Haltung elegant und die Führung klar.
Charakteristisch für den Quickstep sind:
schnelle, federnde Grundschritte
fließende Drehungen und Figurenkombinationen
leichte, elegante Bewegungen über die Tanzfläche
dynamische, lebhafte Ausstrahlung
geeignet für schnelle Big-Band- oder Swingmusik
Der Quickstep wird häufig auf Tanzturnieren, Bällen und Gesellschaftsveranstaltungen getanzt und verbindet Tempo, Technik und Eleganz. Er ist ideal für Tänzer, die Schwung, Präzision und Ausdruck miteinander kombinieren möchten.
Die Tanzrichtung Rock ’n’ Roll ist ein energiegeladener, dynamischer Paartanz, der in den 1950er-Jahren in den USA entstand und eng mit der gleichnamigen Musikrichtung verbunden ist. Er gehört zur Familie der Swing- und Lateinamerikanischen Tänze und zeichnet sich durch schnelle, akrobatische Bewegungen, Sprünge und Drehungen aus.
Typisch für Rock ’n’ Roll sind schnelle Fußarbeit, federnde Bewegungen und rhythmische Figuren, bei denen Technik, Energie und Ausdruck eng miteinander verbunden sind. Der Tanz wirkt lebhaft, fröhlich und mitreißend.
Charakteristisch für den Rock ’n’ Roll sind:
schnelle, federnde Grundschritte
akrobatische Elemente, Drehungen und Sprünge
hohe Energie und Ausdruckskraft
spielerische Interaktion zwischen den Partnern
mitreißende, dynamische Ausstrahlung
Rock ’n’ Roll wird zu schneller Rock- oder Rockabilly-Musik getanzt und ist ideal für Tänzer, die Tempo, Rhythmusgefühl und Showelemente miteinander verbinden möchten. Der Tanz sorgt auf jeder Tanzfläche für viel Spaß, Schwung und gute Laune.
Die Tanzrichtung Rumba ist ein sinnlicher, langsamer Paartanz aus der Familie der Lateinamerikanischen Tänze, der seinen Ursprung in Kuba hat. Sie wird oft als „Tanz der Liebe“ bezeichnet, da der Tanz Intimität, Ausdruck und rhythmisches Gefühl in den Vordergrund stellt.
Typisch für die Rumba sind langsame, fließende Schritte, präzise Gewichtsverlagerungen und betonte Hüftbewegungen. Die Tanzpartner bewegen sich eng zusammen, wobei Führung und Follower-Kommunikation besonders wichtig sind.
Charakteristisch für die Rumba sind:
langsames bis mittleres Tempo
ausdrucksstarke, sinnliche Hüftbewegungen
präzise Schrittfolge und Gewichtsverlagerung
eng geführtes Paar, Betonung von Rhythmus und Ausdruck
romantische, elegante Ausstrahlung
Die Rumba wird zu lateinamerikanischer Musik mit klarer Rhythmik getanzt und ist ideal für Tänzer, die Gefühl, Eleganz und Ausdruckskraft in ihrem Tanz zeigen möchten.
Die Tanzrichtung Samba ist ein lebhafter, rhythmischer Paartanz aus Brasilien und gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen. Sie ist eng mit dem Karneval und brasilianischer Musiktradition verbunden und zeichnet sich durch spritzige Bewegungen, rhythmische Schritte und federnde Hüftbewegungen aus.
Typisch für die Samba sind schnelle, rhythmische Grundschritte, Vor- und Rückbewegungen sowie fließende Figurenfolgen, die durch den charakteristischen federnden Samba-Rhythmus geprägt werden. Die Tanzpartner stehen meist eng zusammen, wobei Führung, Ausdruck und Synchronität entscheidend sind.
Charakteristisch für die Samba sind:
schnelle, federnde Grundschritte im 2/4- oder 4/4-Takt
fließende Vorwärts-, Rückwärts- und Seitbewegungen
ausdrucksstarke Hüftbewegungen und Rhythmusbetonung
dynamische Figuren und Drehungen
fröhliche, lebendige Ausstrahlung
Die Samba wird zu typischer brasilianischer Musik oder moderner Latin-Musik getanzt und eignet sich für Tänzer, die Rhythmus, Energie und Ausdruck miteinander verbinden möchten. Sie bringt Lebendigkeit und gute Laune auf jede Tanzfläche.
Die Tanzrichtung Slow Foxtrott (Slow Fox) ist ein eleganter, fließender Gesellschaftstanz aus der Familie der Standardtänze. Er entstand aus dem klassischen Foxtrott und zeichnet sich durch gleitende, harmonische Bewegungen und einen gleichmäßigen Rhythmus aus. Slow Fox wird meist zu langsamer bis mittlerer Big-Band- oder Swingmusik getanzt.
Typisch für den Slow Foxtrott sind lange, gleitende Schritte, sanfte Drehungen und fließende Figurenfolgen, die den Tanz besonders geschmeidig und stilvoll wirken lassen. Die Tanzhaltung ist elegant, und das Paar bewegt sich harmonisch über die Tanzfläche.
Charakteristisch für den Slow Foxtrott sind:
fließende, gleitende Grundschritte
sanfte, elegante Drehungen und Figurenkombinationen
gleichmäßiges, harmonisches Tempo
klassische, stilvolle Tanzhaltung
ruhige, elegante Ausstrahlung
Der Slow Foxtrott eignet sich besonders für Bälle, Gesellschaftstanzveranstaltungen und festliche Anlässe und steht für Eleganz, Harmonie und Ausdruck im Tanzpaar.
Die Tanzrichtung Stimmung ist kein klassischer Tanzstil wie Walzer oder Cha Cha, sondern ein geselliger, improvisierter Paartanz, der vor allem in volkstümlicher oder Party-Musik Anwendung findet. Er wird oft zu stimmungsvoller, fröhlicher Musik getanzt und dient in erster Linie dazu, Spaß, Ausgelassenheit und Gemeinschaft auf der Tanzfläche zu fördern.
Typisch für den Stimmungstanz sind:
einfach zu erlernende Grundschritte
viel Raum für Improvisation und eigene Bewegungen
wechselnde Figuren, Drehungen oder Partnerwechsel
locker-fröhliche, ungezwungene Ausstrahlung
geeignet für alle Altersgruppen und Feierlichkeiten
Der Stimmungstanz wird häufig auf Volksfesten, Partys oder geselligen Veranstaltungen getanzt und steht für Spaß, Lebensfreude und Zusammengehörigkeit. Er lädt alle Tanzbegeisterten ein, ohne strikte Regeln gemeinsam zur Musik zu bewegen.
Die Tanzrichtung Tango ist ein leidenschaftlicher, ausdrucksstarker Paartanz, der seinen Ursprung in Argentinien hat. Er gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen (Argentinischer Tango) bzw. zu den Standardtänzen (Internationaler Tango) – beide Varianten betonen Intensität, Spannung und Nähe zwischen den Tanzpartnern.
Typisch für den Tango sind präzise Schritte, starke Akzente und markante Rhythmik, die den Tanz dramatisch und sinnlich wirken lassen. Die Führung und Kommunikation zwischen den Partnern sind entscheidend, um die charakteristische Eleganz und Ausdrucksstärke zu erreichen.
Charakteristisch für den Tango sind:
präzise, gezielte Schrittfolgen
starke, rhythmische Akzente
enge Tanzhaltung und intensive Verbindung zwischen den Partnern
dramatische, elegante und sinnliche Ausstrahlung
Variation zwischen schnellen, energiegeladenen Passagen und langsamen, intensiven Bewegungen
Der Tango wird zu typischer Tango-Musik (Argentinischer Tango) oder klassischer Tango-Musik (Internationaler Tango) getanzt und ist ideal für Tänzer, die Leidenschaft, Ausdruck und Technik miteinander verbinden möchten.
Die Tanzrichtung Wiener Walzer ist ein klassischer Gesellschaftstanz und gehört zu den Standardtänzen. Er entstand im frühen 19. Jahrhundert in Wien und zeichnet sich durch rasches Tempo, fließende Drehungen und elegante Bewegungen aus.
Typisch für den Wiener Walzer sind gleichmäßige Schritte im 3/4-Takt, kontinuierliche Drehbewegungen und eine harmonische Führung im Paar. Der Tanz wirkt leicht, schwungvoll und stilvoll, da sich das Paar in gleichmäßigen Kreisbewegungen über die Tanzfläche bewegt.
Charakteristisch für den Wiener Walzer sind:
rasches, gleichmäßiges 3/4-Takt-Tempo
kontinuierliche Drehungen und Kreisbewegungen
fließende, elegante Schrittfolgen
harmonische, klassische Tanzhaltung im Paar
stilvolle und schwungvolle Ausstrahlung
Der Wiener Walzer wird oft auf Bällen, Hochzeiten oder festlichen Veranstaltungen getanzt und vermittelt Eleganz, Rhythmusgefühl und Leichtigkeit.